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23. Nationales Symposium zur Katalyse

25.02.2021

Vortrag “Ermöglichung (Standardisierung, Beschleunigung) von Katalyse-F&D für z.B. Chemikalien, Polyolefine, Kautschuk, Kraftstoffe” von Michael Schneider, Ph.D.

Angewandte Katalyse und Technologien spielen eine sehr wichtige Rolle für das Wohlergehen der Menschheit, sei es bei der Erzeugung von nachhaltiger Energie, dem Streben nach einer saubereren Umwelt, der Herstellung von kostengünstigen Materialien usw. Technologien, die durch Entdeckungen in der Katalyse entwickelt werden, haben einen großen Einfluss auf die Weltwirtschaft und die Menschheit. Die grundlegenden Erfindungen auf dem Gebiet der Katalyse müssen mit dem Prozessdesign und der Prozessentwicklung überbrückt werden, mit einer Synergie zwischen Wissenschaftlern, Ingenieuren, der akademischen Welt und der Industrie.

Vor diesem Hintergrund will das Symposium die Forscher aus Wissenschaft und Industrie zusammenbringen, um das folgende breite Themenspektrum abzudecken: Heterogene Katalyse, Homogene Katalyse, Photokatalyse, Elektrokatalyse, Organokatalyse und Biokatalyse.

Das Symposium umfasst Plenarvorträge / eingeladene Vorträge von bedeutenden internationalen Referenten und hoch angesehenen nationalen Referenten aus Industrie, Wissenschaft und Forschungseinrichtungen. Das Symposium möchte einen großen Wert auf forschende Studenten legen, denen ausreichend Gelegenheit gegeben wird, ihre Forschungsergebnisse durch Oral/Poster-Präsentationen vorzustellen. Es wird vorgeschlagen, drei parallele Sitzungen zu verschiedenen genannten Themen abzuhalten.

Dieses Symposium zielt darauf ab, Wissen über die neuesten Entdeckungen auf dem Gebiet der Katalyse, die Energie, Umwelt und Chemikalien umfasst, zu verbreiten. Es wird einen exklusiven Zeitrahmen für die Poster-Session geben, um durchdachte wissenschaftliche Interaktionen zu ermöglichen. Der detaillierte Zeitplan wird in Kürze auf der neuen Website des Symposiums zur Verfügung gestellt.

Es ist auch eine Podiumsdiskussion geplant, um neue Herausforderungen und Möglichkeiten zu diskutieren, bei denen die Katalyse eine Rolle spielen kann, sowie um Kooperationen zwischen Instituten/Industrien zu initiieren.

Gesellschaft für Katalyse in Indien

Die Catalysis Society of India (CSI) wurde formell im März 1973 in Varanasi mit Prof. S.K. Bhattacharyya als Präsident und Prof. J.C. Kuriacose als Sekretär gegründet. Die Hauptaufgaben des CSI sind die Förderung der Katalyseforschung in Indien, die Organisation von Fachtreffen zwischen Forschern, die Verbesserung der gegenseitigen Interaktion und die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Industrie und Wissenschaft. Das Wachstum der Mitgliederzahl des CSI ist ein Maß für das Wachstum der Katalyseforschungsaktivitäten im Land. Die heutige Mitgliederzahl der Gesellschaft beträgt mehr als 750 im Vergleich zu 75 im Jahr 1974. Zur Zeit der Gründung des CSI gab es nur eine Handvoll großer Forschungszentren im Bereich der Katalyse: die IITs (Madras und Kharagpur), PDIL (Sindhri), IIP (Dehradun) und IPCL/RIL (Vadodara). Die Forschungsaktivitäten im Bereich der Katalyse haben sich in den letzten 42 Jahren auf viele weitere Organisationen ausgeweitet. In den letzten drei Jahrzehnten hat die Katalyse-Gemeinschaft in Indien sowohl in der angewandten als auch in der Grundlagenforschung große Fortschritte gemacht. Viele Katalysatoren und Prozesse wurden entwickelt und kommerzialisiert, insbesondere von IIP, PDIL, IPCL/RIL, NCL, IICT und ACC in der Erdölraffination, Petrochemie, Düngemittelproduktion und Feinchemikaliensynthese. Auch in der Grundlagenforschung haben Mitglieder des CSI bedeutende Entdeckungen in der Katalyse gemacht, die zu Publikationen in renommierten Zeitschriften wie Nature, Science, Angew Chem und JACS führten.

Das CSI-Bengaluru Chapter wurde 2016 von herausragenden Katalyse-Wissenschaftlern aus verschiedenen Forschungsorganisationen in Bengaluru wie Poornaprajna Institute of Scientific Research, SABIC, SHELL, HPCL, JNCASR, St. Joseph College, IISc und Jain University gegründet. Die Gesellschaft arbeitet aktiv daran, die Forschung auf dem Gebiet der Katalyse zu fördern und Forscher aus dem akademischen Bereich und der Industrie auf einer Plattform in Bengaluru zusammenzubringen, indem sie Konferenzen, Tagungen, Workshops, eingeladene Vorträge etc. durchführt.